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Ratingklasse

Initiative Finanzstandort Deutschland (IFD)
Definition Der Kreditnehmer wird anhand des ermittelten Ratingergebnisses in so genannte Ratingklassen eingestuft. Hierbei wird im Falle des bankinternen Ratings die für den Kreditnehmer ermittelte Ein-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeit (PD) in eine Ratingklasse übersetzt. Es ist nicht unüblich, dass Kreditinstitute ca. 20 - 25 verschiedene Ratingklassen verwenden, wobei die besten Ratingklassen in der Regel Kreditnehmern mit hervorragender Bonität zugeordnet sind. Jedes Kreditinstitut legt die Anzahl und Benennung seiner Ratingklassen individuell fest. Jeder Ratingklasse wird i.d.R. die aus den Klassengrenzen resultierende mittlere Ein-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeit zugeordnet. Die Ratingklassen verschiedener Kreditinstitute können daher nur über die hinter der Ratingklasse stehende mittlere Ein-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeit bzw. die dahinter
stehende Bandbreite der Ein-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeiten
miteinander verglichen werden.
Links www.finanzstandort.de
   

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