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Definition |
Der Kreditnehmer wird
anhand des ermittelten Ratingergebnisses in so
genannte Ratingklassen eingestuft. Hierbei wird im
Falle des bankinternen Ratings die für den
Kreditnehmer ermittelte
Ein-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeit (PD) in eine
Ratingklasse übersetzt. Es ist nicht unüblich, dass
Kreditinstitute ca. 20 - 25 verschiedene
Ratingklassen verwenden, wobei die besten
Ratingklassen in der Regel Kreditnehmern mit
hervorragender Bonität zugeordnet sind. Jedes
Kreditinstitut legt die Anzahl und Benennung seiner
Ratingklassen individuell fest. Jeder Ratingklasse
wird i.d.R. die aus den Klassengrenzen resultierende
mittlere Ein-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeit
zugeordnet. Die Ratingklassen verschiedener
Kreditinstitute können daher nur über die hinter der
Ratingklasse stehende mittlere
Ein-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeit bzw. die
dahinter
stehende Bandbreite der
Ein-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeiten
miteinander verglichen werden. |